Beschreibung:
Die sogenannten Section-232-Zölle dienen dem Schutz der US-Industrie und beruhen auf Ab-schnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962. Das Gesetz ermächtigt die US-Regierung zu prüfen, ob bestimmte Importe die nationale Sicherheit gefährden.
Aktuell gelten Section-232-Zölle für zahlreiche Waren, die ganz oder teilweise aus Aluminium, Stahl oder Kupfer bestehen; weitere Warengruppen sind angekündigt oder bereits Gegenstand laufender Prüfungen.
Im Mittelpunkt dieses Webinars steht die korrekte Ermittlung des Stahl- und Aluminiumanteils bei Maschinen, Anlagen sowie deren Teilen – als Grundlage für die richtige Zollwertzuordnung und die anteilige Berechnung der Zusatzzölle bei Waren, die nicht ausschließlich aus einem betroffenen Metall bestehen. Darüber hinaus behandeln wir die Nachweispflichten und die erforderliche Dokumentation, insbesondere die Angaben in den Zolldokumenten dazu, in welchem Land das jeweilige Metall geschmolzen und gegossen wurde, sowie praxistaugliche Ansätze zur nachvollziehbaren Unterlagenführung.
Themen:
Einstieg
Ziele, Erwartungsabfrage, kurzer Kontext: warum Section 232 relevant ist
Section 232 im Überblick Stahl/Aluminium –
Abgrenzung zu anderen US-Zollthemen
Betroffenheit & Prüfung in der Praxis
Wie man die Relevanz prüft (HS-Code/Produktbeschreibung, „derivative articles“, zusätzliche Abgaben) Anlagen-Maschinenbau
Nachweise
Nachweispflichten und Dokumentation
Kosten & Verantwortlichkeiten in Section 232
Ablauf zur Kalkulation und Angabe auf den
Dokumenten
Mini-Case + Checkliste
Fallbeispiel (2–3 Produkte/Situationen) und eine kurze, konkrete Checkliste für den Ablauf
Q&A & Abschluss
Offene Punkte, nächste Schritte,
Ansprechpartner/Material
Veranstalter: