Bayern – Fit for Partnership

Bauwirtschaft für Ungarn 2026

Bayern – Fit for Partnership

Bau

Bayern, Deutschland

04.05. – 07.05.2026 Präsenz-Veranstaltung

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Details

Entscheider aus dem Ausland kommen nach Bayern und Sie können sich präsentieren.

Beschreibung:

ZIELGRUPPE IN BAYERN 

Das Projekt richtet sich an an bayerische Unternehmen und Handwerksbetriebe, die sich verstärkt in Ungarn engagieren wollen. Folgende Bereiche sind von besonderem Interesse: 

  • Restaurierung und Denkmalpflege
  • Anbieter von Produkten und Dienstleistungen aus diesem Bereich
  • Spezialisierte Handwerker und Restauratoren, z.B. aus den Bereichen Metallbau, Holzbearbeitung, Steinbearbeitung, Glasbearbeitung
  • Maurer, Bauunternehmen
  • Architektur- und Planungsbüros
  • Hersteller von Baumaterialien und Bauchemischen Produkten 

ZIELGRUPPE IN UNGARN

Im Rahmen des geplanten Projektes sollen 

  • Entscheidungsträger von Behörden und öffentlichen Einrichtungen (zuständig für Bau & Denkmalschutz)
  • Besitzer und Verwalter historischer Gebäude • Generalunternehmer und Bauunternehmen
  • Stiftungen und Verbände
  • Vertreter relevanter Fachorganisationen
  • Expert*innen, die sich mit der Restaurierung des kulturellen Erbes und der Verwaltung von Denkmälern befassen
  • Planungsbüros aus Ungarn (15-20 Teilnehmende) nach Bayern eingeladen werden.

GESCHÄFTSCHANCEN FÜR BAYRISCHE UNTERNEHMEN IN UNGARN 

  • In Ungarn gibt es rund 15.000 national geschützte Denkmäler, davon etwa 20 % besonders geschützt und 80 % unter Denkmalschutz. Zusätzlich zu diesen Objekten gibt es denkmalgeschützte Gebiete, historische Gärten und Kulturlandschaften. Insgesamt werden etwa 23.000 denkmalgeschützte Objekte vom Staatssekretariat betreut.
  • Der Markt für Denkmalpflege in Ungarn bietet interessante Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen Restaurierung, Tourismusentwicklung und EU-finanzierte Kulturprojekte. Die Regierung verfolgt seit mehreren Jahren Programme zur Sanierung historischer Gebäude, wodurch ein wachsender Bedarf an Fachkenntnissen aus dem Ausland entsteht.
  • In den letzten Jahren wurde die ungarische Denkmalpflege institutionell neu organisiert. Die Zuständigkeiten sind heute zwischen zentralen staatlichen Stellen, regionalen Behörden und lokalen Gemeinden aufgeteilt. Während der rechtliche Rahmen zentral festgelegt wird, erfolgt die praktische Umsetzung häufig auf regionaler Ebene. Diese Veränderungen haben zugleich neue Möglichkeiten für private und internationale Fachbetriebe in den Bereichen Restaurierung, Architektur und kulturelle Nutzungskonzepte eröffnet.
  • Ungarn fördert die Restaurierung und touristische Nutzung von Kulturdenkmälern intensiv, insbesondere Burgen, Schlösser und Festungen. In einem laufenden Programm werden 60 Milliarden Forint (etwa 164 Millionen Euro) in die Renovierung von 30 historischen Anwesen investiert. Diese Projekte kombinieren Denkmalschutz mit wirtschaftlicher und touristischer Entwicklung, was profitable Betätigungsfelder für Baufirmen, Architekten und Investoren eröffnet.
  • Unternehmen können sich in Ungarn für mehrere EU-Programme bewerben, etwa Interreg, das Projekte im Kulturerbe und im regionalen Tourismus mit bis zu 80 % Zuschuss fördert. Ebenso unterstützt das EU-Programm „Kreatives Europa“ grenzüberschreitende Kulturprojekte, einschließlich Restaurierung, Digitalisierung und kultureller Vermittlung.
  • Ungarn verfügt über einen reichen Bestand an historischen Gebäuden, viele davon in schlechtem Zustand. Zahlreiche Denkmäler – etwa in Budapest, Szolnok oder im ländlichen Raum – sollen revitalisiert werden, allerdings fehlen oft qualifizierte Handwerker für traditionelle Handwerksmethoden wie Stuck-, Holz-, Stein- und Dacharbeiten. Bayerische Fachbetriebe sind hier sehr gefragt, da sie in vielen Bereichen über anerkannte Restaurierungsqualifikationen verfügen, beispielsweise in den Gewerken des Restaurators im Handwerk oder des Master Professional für Restaurierung.
  • Die Chancen liegen vor allem in der Kombination von Denkmalschutz mit Tourismus, kultureller Nutzung und EU-geförderten Kooperationen. Besonders attraktiv ist der ungarische Markt für spezialisierte Handwerksbetriebe, Architekturbüros, Berater im Kulturbereich und Investoren mit Erfahrung in nachhaltiger Gebäuderevitalisierung.
  • Für bayerische Unternehmen ergeben sich durch das Projekt gute Möglichkeiten zum Aufbau von Geschäftskontakten mit Unternehmen und staatlichen Organisationen. Durch den direkten Kontakt zu ungarischen Entscheidungsträgern können weiterführende Gespräche und Verhandlungen vereinbart werden.

Ihre Vorteile:

Nutzen Sie dieses Projekt als Marketing- und Vertriebsunterstützung und zeigen Sie, was Ihre Produkte und Dienstleistungen so einzigartig macht.

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmen zeigen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos, in diesem Fall in Form von Präsentationen oder kurzen Gesprächen. Sie können aktiv an der Programmgestaltung mitwirken. Um die technische Organisation und Moderation durch erfahrene Partner kümmern wir uns!

„Bayern - Fit for Partnership“ ist ein vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiertes und finanziertes internationales Weiterbildungsprogramm. Organisatorisch betreut wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern.

Weitere Informationen zu „Bayern - Fit for Partnership“

Veranstalter:

  • BAYERN INTERNATIONAL
  • Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  • Durchführungsgesellschaft: em&s GmbH

Ansprechpartner

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Erfahren Sie mehr über Bayern – Fit for Partnership

Nutzen Sie dieses Projekt als Marketing- und Vertriebsunterstützung und zeigen Sie, was Ihre Produkte und Dienstleistungen so einzigartig macht.

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmen zeigen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos, in diesem Fall in Form von Präsentationen oder kurzen Gesprächen. Sie können aktiv an der Programmgestaltung mitwirken. Um die technische Organisation und Moderation durch erfahrene Partner kümmern wir uns!

„Bayern - Fit for Partnership“ ist ein vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiertes und finanziertes internationales Weiterbildungsprogramm. Organisatorisch betreut wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern.

Weitere Informationen zu „Bayern - Fit for Partnership“

  • Bayern – Fit for Partnership“ bietet unserem Unternehmen zukunftsorientierte und branchenbezogene Kontakte sowie die Möglichkeit zum Markteinstieg. Wir planen und arbeiten an Zukunftsprojekten und begrüßen die ausgereifte Unterstützung von „Bayern – Fit for Partnership“ bei unseren weiteren Exportaktivitäten.

    Willi Mühlbauer, MKL SolidTechnology GmbH

  • Man konnte sich persönlich unterhalten und auch direkt sehen, wer Interesse hatte. Der Vorteil von solchen Projekten ist für mich, dass die Gegenseite sozusagen eingeladen wird, man muss nichts selber suchen.

    Dr. Ulrich Fraus, Geschäftsführer, bol Behörden Online Systemhaus GmbH

  • Wichtig für den kleinen Mittelstand ist die Vernetzung. Wir schätzen das ungemein, dass da jemand ist, der uns Türen aufmacht. Und dafür müssen wir nicht nach Südostasien. Und es ist mega, was hier möglich ist. Ich bin wirklich begeistert.

     

    Günter Mösslein, Mösslein GmbH Wassertechnik