Delegationsreise nach Polen vom 4.-7. Juni 2019 unter Leitung von Staatsminister Hubert Aiwanger

„Industrie 4.0, IKT, Logistik und Energie/Infrastruktur“

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger wird vom Dienstag, 4. Juni bis Freitag, 7. Juni 2019 eine Delegationsreise nach Polen leiten. Stationen werden die Dreistadt (Danzig-Sopot-Gdingen), Warschau und Breslau sein. Thematische Schwerpunkte sind „Industrie 4.0, IKT, Logistik und Energie/Infrastruktur.“ Das Angebot der Delegationsreise richtet sich vor allem an Geschäftsführer bayerischer Unternehmen aus diesen Bereichen als auch an potenzielle Neueinsteiger.

Polen hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften in der Region entwickelt. Die polnische Wirtschaft glänzt mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des BIP von über 4% in den letzten fünf Jahren.

Mit 38,4 Millionen Einwohnern und einem pro Kopf-Einkommen von 12.118 Euro (2017) stellt Polen einen interessanten Absatzmarkt und Investitionsstandort dar. Es ist mit einem bayerisch-polnischen Handelsvolumen von ca. 17,9 Mrd. Euro in 2017 nach der Tschechischen Republik der wichtigste Handelspartner Bayerns unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten und der siebtwichtigste Handelspartner weltweit.

Der im Februar 2017 verabschiedete „Plan für verantwortungsvolle Entwicklung“ soll durch Reindustrialisierung und Digitalisierung, durch die Mobilisierung von Investitionen und Kapital sowie die Förderung benachteiligter Regionen die Grundlage für einen raschen, weiteren Aufschluss zu den großen europäischen Industrienationen schaffen. Bedingt durch den Fachkräftemangel ist eine stärkere Digitalisierung und Automatisierung vieler Branchen unausweichlich.  Auch der Business Service Bereich hat sich in den vergangenen Jahren lebendig entwickelt (mehr als 1.200 Business Service Center mit rund 280.000 Beschäftigten).

Die wirtschaftlich stärkste Region in Polen ist die Woiwodschaft Masowien mit der Hauptstadt Warschau. Zudem erstreckt sich ein wirtschaftsstarker Korridor von der „Dreistadt“ Danzig-Gdingen-Sopot an der Ostsee über Warschau bis in den Süden. Der wirtschaftlich starke Süden (mit Breslau) trumpft durch eine gute infrastrukturelle Anbindung sowie die Nähe zu Deutschland, Tschechien und der Slowakei auf.

Ziel der Reise ist es, durch Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern und mit Wirtschaftsvertretern zur weiteren Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen beizutragen. Neben den politischen Gesprächen von Staatsminister Aiwanger werden für die Wirtschaftsdelegation Informationsveranstaltungen zu den jeweiligen Standorten sowie Branchenkontaktgespräche mit der polnischen Wirtschaft, Erfahrungsaustausch mit bereits in den Regionen tätigen deutschen Unternehmen und Betriebsbesuche angeboten.

Neben einem organisierten Gruppenprogramm werden Sie auch genü­gend Zeit und Raum für das bilaterale Kennenlernen haben. Eine ideale Gelegenheit zur Vernetzung wird auch die Teilnahme der Delegation am traditionellen Sommerfest des Generalkonsulats Breslau sein, dessen Länderpartner 2019 Bayern sein wird.

Ist Ihr Interesse an der Reise geweckt? Bitte teilen Sie uns bis spätestens Donnerstag, den 13. März 2019 hier
Ihr Interesse mit vollständiger Angabe der Adresse und ggf. Ihrer Interessen und –ziele für Polen und die bereisten Regionen mit.

Für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bayern International - Bayerische Gesellschaft
für Internationale Wirtschaftsbeziehungen mbH
Frau Catrin Grebner
Tel. 089 660566-204, Fax 089 660566-150
E-Mail: cgrebner@bayern-international.de

Für inhaltliche Fragen steht zur Verfügung:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Landesentwicklung und Energie
Herr Andreas Reuchlein
Prinzregentenstraße 28, 80538 München
Tel. 089 2162-2634
E-Mail: andreas.reuchlein@stmwi.bayern.de