IFAT 2026: Internationale Plattform für Umwelttechnologien und globale Kooperationen
26.05.2026
IFAT 2026: Internationale Plattform für Umwelttechnologien und globale Kooperationen
Die IFAT 2026 hat in München erneut ihre Bedeutung als weltweit führende Plattform für Umwelttechnologien unterstrichen. Rund 3.400 Aussteller aus nahezu 60 Ländern sowie etwa 142.000 Besucherinnen und Besucher aus 160 Nationen machten die Messe auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 300.000 Quadratmetern erneut zum internationalen Treffpunkt für Wasser-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft.
Bayern International war gemeinsam mit Invest in Bavaria am bayerischen Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ vertreten. Die Messe präsentierte die gesamte Bandbreite moderner Umwelttechnik – von Wassergewinnung und Abwasserbehandlung über Recycling- und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Kommunaltechnik, Digitalisierung und Emissionsminderung.
Für Unternehmen bot die IFAT ein internationales Schaufenster für innovative Lösungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Recycling-, Sortier-, Entsorgungs-, Mess- und Steuerungstechnik. Gleichzeitig standen zentrale kommunale Zukunftsthemen wie Trinkwasserversorgung, Starkregenvorsorge, Abfalllogistik, Stadtreinigung und Infrastrukturmodernisierung im Fokus. Auch politische Entscheidungsträger nutzten die Messe als Plattform für den Austausch zu Regulierung, Investitionsbedarf und technischer Umsetzung.
Welcome-Lounge als Treffpunkt für internationale Delegationen
Die IFAT Welcome-Lounge wurde gemeinsam von der Messe München, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie Bayern International organisiert.
Während der vier Messetage etablierte sich die Lounge als zentraler Treffpunkt für internationale Delegationen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Insgesamt wurden dort 16 internationale Delegationen empfangen. Die Lounge ergänzte klassische Standbesuche und Networkingformate und bot Raum für vertiefende Gespräche zu außenwirtschaftlichen und umweltpolitischen Themen.
Wie intensiv die Lounge für die internationale Vernetzung genutzt wurde, zeigte sich unter anderem bei der LATAM-Delegation unter Leitung der Bayerischen Repräsentanz Pamela Valdivia, die einen Vormittag für Pitches und Networking nutzte. Auch die brasilianische Delegation veranstaltete dort am Mittwoch ein Networkingevent mit rund 60 Teilnehmenden.
Internationale Kooperationen und Austausch am Gemeinschaftsstand
Ziel der Welcome-Lounge war es, bestehende Kontakte auszubauen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiter zu intensivieren. Während die inhaltlichen Schwerpunkte von Bayern International gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bei Außenwirtschafts- und Internationalisierungsthemen lagen, brachte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz seine Expertise zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ein.
Mehrere Delegationen aus der Lounge besuchten zudem den bayerischen Gemeinschaftsstand und wurden von Bayern Innovativ im Rahmen von Rundgängen betreut.
Am Montag besuchten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sowie BIHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse den Gemeinschaftsstand. In diesem Rahmen wurde auch die Weiterführung des Ressourceneffizienz-Zentrums Bayern (REZ) offiziell unterzeichnet.
Begleitende Formate wie das Weißwurstfrühstück am Dienstag sowie die tägliche Happy Hour boten zusätzliche Möglichkeiten zum fachlichen und persönlichen Austausch. Am Mittwochnachmittag besuchte zudem Staatssekretär Tobias Gotthardt auf Einladung des Umweltclusters den Stand und tauschte sich mit den beteiligten Unternehmen aus.
Die IFAT 2026 zeigte damit erneut die zentrale Rolle von Umwelttechnologien als strategische Zukunftsbranche und internationale Schlüsselindustrie auf.
Zahlreiche Projekte der Branchen Umwelt & Energie auch 2026 & 2027
Bayerische Firmen aus dem Umwelt- und Energiesektor können 2026 & 2027 wieder von zahlreichen Internationalisierungsprojekten profitieren: ob durch die Teilnahme bei internationalen Leitmessen, Delegationsreisen mit dem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie oder mit dem Programm „Bayern – Fit for Partnership, das internationale Teilnehmer nach Bayern bringt.
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