Bayerische Medizintechnik für die Ukraine: BFP-Delegation knüpft neue Partnerschaften

26.08.2026

Wie können bayerische Technologien dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung in der Ukraine langfristig zu stärken und zu modernisieren? Dieser Frage ging eine ukrainische Delegation aus dem Gesundheitswesen und der Medizintechnik bei ihrem viertägigen Besuch in Bayern nach. Im Rahmen des Programms „Bayern – Fit for Partnership“ (BFP) lernten die Teilnehmenden innovative Lösungen kennen und kamen direkt mit potenziellen bayerischen Partnern ins Gespräch.


Vier Tage, neun Stationen und zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten

Das Besuchsprogramm führte die Delegation zu insgesamt neun Stationen und vermittelte einen umfassenden Einblick in die Leistungsfähigkeit des bayerischen Gesundheits- und Medizintechnikstandorts. Im Mittelpunkt standen Technologien und Konzepte, die für den Wiederaufbau und die Modernisierung des ukrainischen Gesundheitssystems von besonderer Bedeutung sind.

Das Spektrum reichte von bildgebender Diagnostik und robotikgestützten Operationsverfahren über Telemedizin und digitale Versorgungsplattformen bis hin zu moderner Labortechnologie und KI-gestützten Behandlungskonzepten.

Zu den Stationen gehörten unter anderem Siemens Healthineers, der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen sowie Brainlab in München. Neben Einblicken in konkrete Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten boten die Unternehmens- und Klinikbesuche vor allem Raum für den fachlichen Austausch und die Anbahnung neuer Kontakte.

 

Bayerische Lösungen für eine resiliente Gesundheitsversorgung

Der Besuch machte deutlich, wie groß der Bedarf an moderner Medizintechnik und innovativen Versorgungskonzepten in der Ukraine ist. Eine zuverlässige Diagnostik, leistungsfähige digitale Infrastruktur sowie skalierbare und dezentrale Lösungen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Gesundheitsversorgung resilient und zukunftsfähig aufzustellen.

Bayern verfügt in diesen Bereichen über eine starke Unternehmens- und Forschungslandschaft. Für bayerische Anbieter ergeben sich daraus konkrete Möglichkeiten, ihre Technologien und ihr Know-how einzubringen – von klassischen Exportgeschäften über langfristige Kooperationen bis hin zum Technologie- und Wissenstransfer.
 

Es war das erste Mal, dass wir bei BFP dabei waren. Für uns hat sich die Teilnahme gelohnt. Wir haben sehr spannende Gespräche führen können, vor allem mit Kliniken und Clusternetzwerken. 
– Martin Koppehele, CEO Magic Horizons GmbH


Gerade der direkte Austausch im Rahmen von „Bayern – Fit for Partnership“ schafft dafür eine wichtige Grundlage: Bayerische Unternehmen lernen den konkreten Bedarf und potenzielle Partner aus den jeweiligen Zielmärkten kennen, während internationale Fach- und Führungskräfte einen unmittelbaren Einblick in bayerische Technologien, Produkte und Lösungen erhalten.

 

„Bayern – Fit for Partnership“ bringt Partner zusammen

Mit „Bayern – Fit for Partnership“ unterstützt Bayern International die Internationalisierung bayerischer Unternehmen und bringt sie mit Entscheidern und Multiplikatoren aus ausgewählten Auslandsmärkten zusammen. Der Delegationsbesuch aus der Ukraine zeigt, wie daraus konkrete Anknüpfungspunkte für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit entstehen können – und wie bayerische Unternehmen zugleich einen Beitrag zum Aufbau nachhaltiger und resilienter Strukturen leisten können.

 

Sie möchten mehr über „Bayern – Fit for Partnership“ und die Möglichkeiten für bayerische Unternehmen erfahren? Unsere Kollegin Susanne Woehrle steht Ihnen gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Weitere Informationen zu „Bayern – Fit for Partnership“ und den internationalen Angeboten von Bayern International finden Sie auf unserer Webseite.

 

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