Medizinmarkt: Marokkanische Delegation besucht bayerische Firmen - Sie können daran teilnehmen

24.02.2015

Vom 23.03.2015 – 27.03.2015 wird eine 15 – köpfige Delegation aus Entscheidungsträger marokkanischer privater und staatlicher Kliniken und Gesundheitszentren sowie Importeure und Händler von Medizintechnik sich in Bayern über moderne Technologien und Dienstleistungen informieren. Bayerische Firmen können sich während des Projektes präsentieren und das Programm aktiv mitgestalten.

Hintergrund

Die Wirtschaft Marokkos ist trotz der weltweiter Krisen von 2009 bis 2013 um durchschnittlich 4,1% gewachsen. Seit seiner Unabhängigkeit hat Marokko erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheit seiner Bevölkerung durch massive Programme zur Familienplanung und zur Bekämpfung von Krankheiten unternommen. Nennenswert ist, dass das Auftreten mehrerer Krankheiten reduziert werden konnte, dass die Sicherheit von Bluttransfusionen und Strahlenschutz gewährleistet ist und dass im Bereich der Arzneimittel, Marokko heute mehr als 70% seines Bedarfs decken kann.

Das Königreich verfügt nach offiziellen Zahlen über 143 staatliche Krankenhäuser mit 27.706 Betten (2013) und 332 private Kliniken mit 8.398 Betten. Dazu kommen noch einmal 2.759 medizinische Basis-einrichtungen sog. SSB, die die Grundversorgung sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Gegenden gewährleisten. Das in 2005 in Kraft getretene Gesetz zur Krankenversicherungspflicht Assurance Maladie Obligatoire (AMO) brachte die Anzahl der medizinisch versicherten aktiven Bevölkerung von 17% (2005) auf ca. 90% im Jahr 2012.

Bei der Ausrüstung seiner Krankenhausinfrastruktur bezieht Marokko Medizintechnik hauptsächlich aus den USA, Frankreich, Deutschland, und Italien aber auch aus asiatischen Ländern wie Japan, VR China und Südkorea. Deutschland liegt bereits an dritter Stelle nach den USA und China bei der Versorgung Marokkos mit Anlagen und Geräte der Medizintechnik.  

Interessant ist dieses Projekt für bayerische Firmen aus den Bereichen:

  • Krankenhausbau und –ausstattung inkl. Planungsleistungen
  • Ultraschalldiagnostik und Optische Technologien
  • Sterilisationstechnik und Hygiene
  • Medizinmöbel
  • Medizintechnik allg. (OP-Technik, Praxisausstattung etc.)

Über „Bayern – Fit for Partnership“

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmer zeigen in ihren eigenen Betrieben oder bei Kooperationsveranstaltungen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos in Form von Fachvorträgen, Werksbesichtigungen oder Einzelgesprächsterminen, und sie können darüber hinaus aktiv an der Programmgestaltung mitwirken. Um die Organisation, Dolmetscher und die Delegationsbetreuung durch erfahrene Partner kümmern wir uns!

„Bayern – Fit for Partnership“ ist ein vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiertes und finanziertes internationales Weiterbildungsprogramm. Organisatorisch betreut wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern.

Nutzen Sie BFP als Marketinginstrument und profitieren Sie von Besuchen ausländischer Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen. Informieren Sie sich hier.

Kontakt:

Maria Deml
Bayern International
Tel.: 089 660566-105
Fax: 089 660566-150
E-Mail: mdeml@bayern-international.de

 

Quelle: em&s GmbH, gtai 

 

 

zur Übersicht