Maschinenbau: Geschäftsanbahnung unterstützt deutsche Unternehmen bei US-Markteinstieg

27.04.2015

Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Werkzeugbau, Sondermaschinenbau, Automation und Prozesstechnik mit Fokus auf die Automobil- und Lebensmittelverarbeitende Industrie

Vom 5. bis 9. Oktober 2015 organisiert die AHK USA-Chicago, in Kooperation mit der Handwerkskammer zu Köln, eine fünftägige Geschäftsanbahnungsreise im Bereich Maschinenbau in die USA. Dabei handelt es sich um ein Projekt im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Ziel ist es, den Teilnehmern diesen international wichtigen Markt zu öffnen und dort professionelle Geschäftskontakte anzubahnen.

Der US-Maschinen- und Anlagenbau konzentriert sich vorwiegend auf den Mittleren Westen und verzeichnet derzeit massive Zuwächse, die insbesondere durch positive Entwicklungen in der Automobilindustrie und in der lebensmittelverarbeitenden Industrie bedingt sind. Hier nähern sich viele Unternehmen langsam ihren Kapazitätsgrenzen, weshalb steigende Investitionen in Maschinen und Anlagen zu erwarten sind. Für 2015 werden für den US-Maschinen- und Anlagenbau Zuwächse von 3,6% prognostiziert. Speziell im Werkzeugmaschinenbau, der in den die USA einen sehr hohen Importanteil aufweist, entwickelt sich die Nachfrage sehr dynamisch. Deutschland spielt hier als Importeur eine überproportional große Rolle.

Im Bereich der Lebensmittelindustrie werden derzeit zahlreiche Produktportfolios ausgeweitet, was sich positiv auf die Nachfrage nach Nahrungsmittelmaschinen auswirkt. Die Lebensmittelindustrie ist mit mehr als 2.500 Lebensmittelproduktionsfirmen der führende Produktionssektor in Illinois.

Im Bereich der Automobilindustrie konnte die Produktion von PKWs und leichten LKWs bereits 2013 das Vorkrisenniveau von 2007 überschreiten und bis 2016 wird auch hier weiteres Wachstum erwartet. Hinzu kommt, dass Modernisierung und Automatisierung der Fertigungsstätten höchste Priorität haben, u.a. aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels im US-Produktionssektor.

Da Deutschland im Werkzeug-, Maschinen- und Anlagenbau sowie den entsprechenden Technologien eine Vorreiterrolle hat, kann davon ausgegangen werden, dass speziell für deutsche Unternehmen der Mittlere Westen der USA, und hier besonders die Staaten Michigan und Illinois, attraktive Regionen für Geschäftsbeziehungen und für Investitionen darstellen.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer firmenspezifische Kompaktinformationen und eine Zielmarktanalyse mit aktuellen Informationen zur Branchen- und Marktsituation in den USA. Die Geschäftsreise beinhaltet eine halbtägige Präsentationsveranstaltung im Großraum Detroit, Michigan, die sich auf den US-Maschinenbaumarkt in der Automobilindustrie konzentriert, bei der sich die Teilnehmer einem ausgewählten Fachpublikum vorstellen können. Im Fokus der Reise stehen individuell organisierte Geschäftsgespräche. In Chicago werden, neben einer weiteren Präsentationsveranstaltung mit Fokus auf Maschinenbau in der lebensmittelverarbeitenden Industrie, Geschäftsgespräche organisiert, die die Grundlage für neue Kooperationen schaffen und zukünftige Auftragsakquisitionen ermöglichen.

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland. Der Eigenanteil zur Teilnahme liegt je nach Unternehmensgröße zwischen € 500,00 und 1.000,00 zzgl. Reise- und Übernachtungskosten. Anmeldeschluss ist der 5. Juni 2015. Weitere Informationen zu diesem Geschäftsanbahnungsprogramm finden Sie unter www.gaccmidwest.org/gab-maschinenbau Auf dem Außenwirtschaftsportal iXPOS www.ixpos.de/markterschliessung  kann eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU abgerufen werden.

Kontakt:

Nadine Schieban
German American Chamber of Commerce of the Midwest, Inc.
Tel.: +1 (312) 494-2180
Fax: +1 (312) 644-0738
E-Mail: schieban@gaccmidwest.org 
www.gaccmidwest.org  

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