Markteinstieg in Nordafrika: Premiere für den Bayernstand auf der Pollutec Maroc

14.02.2014

Marokko entwickelt sich immer mehr zu einem aufstrebenden Handelspartner für den bayerischen Export. Mit seinem Wirtschaftswachstum von knapp 4 % und seiner politischen Stabilität kann Marokko als ein Vorreiter in Nordafrika gesehen werden. Für einen Markteintritt sprechen unter anderem auch ein Assoziierungsabkommen mit der EU, die Unterstützung internationaler Finanzinstitutionen und 50 bestehende Freihandelsabkommen Marokkos. Besonders im Bereich der Umwelt besteht eine hohe Nachfrage.

Marokko möchte in den nächsten 10 Jahren seine Lage im Wassersektor sowie in den Sparten der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz weiter verbessern. Besonders in Letzterem genießt das Land allerdings schon jetzt den Ruf, im Vergleich zum restlichen Afrika einen erhöhten Standard zu bieten. Aktuelle Pläne, die Situation im Land noch weiter zu verbessern, beinhalten die Steigerung der Aufbereitungsquote des Abwassers bis 2020 auf 60 % und in der Müllverarbeitung eine Recyclingquote von 20 %. Allgemein liegt ein großer Fokus auf effizienten umweltschonenden Technologien in der Wind- und Solarenergie, der Trinkwasserversorgung und Wasseraufbereitung.

Die in Casablanca stattfindende Messe „Pollutec Maroc“ wurde 2009 gegründet und erfreut sich seither seitens des nationalen und internationalen Fachpublikums großen Interesses. Dieses Jahr wird zum ersten Mal im Programm von Bayern International ein Bayerischer Gemeinschaftsstand auf dieser Messe angeboten. Im Jahr 2013 zählte die Veranstaltung rund 6.420 Besucher aus 35 Ländern und 350 Aussteller aus 13 Ländern. Diese internationale Fachmesse für Umwelttechnik findet in diesem Jahr vom 15. bis 18. Oktober statt. Sie bietet bayerischen Unternehmen die Möglichkeit, sich im Rahmen des Bayernstands ein Bild vom marokkanischen Markt zu machen. Die Firmen können ihre Produkte einem internationalen Fachpublikum präsentieren und interessante Kontakte in dem nordafrikanischen Land herstellen. Der Gemeinschaftsstand wird vom Freistaat Bayern gefördert. So können kleine und mittlere bayerische Unternehmen durch eine Beteiligung von zahlreichen Vorteilen profitieren: Neben einer finanzielle Förderung gibt es auch eine umfangreiche organisatorische Unterstützung durch Bayern International und seine Partner, die IHK Würzburg-Schweinfurt und die NürnbergMesse GmbH.

Interessierten Firmen stehen zwei Beteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Klassischer Messestand ab 265 € (Mindestgröße 9 m²)
  • Infodesk mit ca. 2 m² ab 785 € pro Standeinheit

Die Teilnahmeunterlagen sowie nähere Informationen zur Messe finden Sie in unserer Veranstaltungsdatenbank.

Kontakt:

Martina Mrosek
Bayern International
Tel.: 089 66 05 66-305
Fax: 089 66 05 66-150
E-Mail: mmrosek@bayern-international.de 

 

 

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