Japan kämpft mit den Folgen von Erdbeben und Verstrahlung

24.03.2011

Produktionsausfälle durch Energieengpässe

Tokio (gtai) - Das schwere Erdbeben in Nordjapan und die Störungen im Kernkraftwerk Fukushima 1 haben die Wirtschaft Japans erschüttert. Dabei ist nicht allein die verwüstete Region betroffen; die Auswirkungen reichen auch weit in andere Gebiete Japans sowie in die Weltwirtschaft hinein. Derzeit gelten die Anstrengungen vor allem der Bekämpfung der unmittelbaren Folgen der Katastrophe. Werden die Probleme mit dem Kernkraftwerk rasch gelöst, könnte bereits im weiteren Jahresverlauf die Wirtschaft kräftige Impulse erhalten.

Japan sieht sich mit den Folgen des verheerenden Erbebens im Norden des Landes konfrontiert. Der Kampf gegen die radioaktive Verstrahlung aufgrund der Zerstörung des Atomkraftwerks Fukushima 1 wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Hinzu kommt, dass das Erdbeben und der Tsunami große Teile der Infrastruktur in den unmittelbar betroffenen Regionen vernichtet haben. Viele Opfer konnten noch nicht geborgen werden, und die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Brennstoff ist in weiten Teilen ausgefallen oder mindestens stark eingeschränkt.

Auch wenn die Wirtschaftskraft der drei Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, die am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden, nur bei etwa 4% des japanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt, sind die kurzfristigen Auswirkungen der Katastrophe auch ohne die Unwägbarkeiten einer nuklearen Wolke massiv. Dies gilt nicht nur für die heimische Wirtschaft; die Folgen werden sich auch in den globalen Lieferketten bemerkbar machen.

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