Exportgeschäft Iran: BAFA-Roadshow zur Exportkontrolle Iran

21.06.2016

Ein Teil der Wirtschaftssanktionen gegenüber Iran wurde aufgehoben, dennoch gibt es noch zahlreiche Hürden und Herausforderungen für deutsche Exporteure.

Die in den Verordnungen (EU) 2015/1861 und 2015/1862 enthaltenen Sanktionslockerungen traten am 16.01.2016 in Kraft. Aber damit sind längst nicht alle Ausfuhren und sonstigen Rechtsgeschäfte mit dem Iran erlaubt. Vielmehr gibt es auch weiterhin ein abgestuftes System verbotener und genehmigungspflichtiger Exporte und Aktivitäten. Daneben sind dort, wo die Iran-Embargoverordnung der EU keine ausdrückliche Regelung trifft, die allgemeinen exportkontrollrechtlichen Vorschriften, vor allem die EG-Dual-use-Verordnung sowie die Außenwirtschaftsverordnung, zu beachten.

Im Hinblick auf die komplexe Rechtslage bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Bayern eine Informationsveranstaltung an:

BAFA-Roadshow zur Exportkontrolle mit Schwerpunkt Iran

Wann: 21.07.2016, 14:00 - 18:00 Uhr

Wo: IHK-Akademie in 83620 Feldkirchen-Westerham

Nach einer grundsätzlichen Einführung in das Thema Exportkontrolle informieren zwei Experten des BAFA über den aktuellen Stand der Wirtschaftssanktionen und stehen im Anschluss für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung.

Das Teilnahmeentgelt beträgt 60,00 Euro pro Person. Anmelden können Sie sich bis zum 08.07.2016 unter https://www.muenchen.ihk.de/bildung/detail.jsp?id=10015

Hier finden Sie auch ein aktuelles Programm. 

Informieren Sie sich auch über die Veranstaltungen von Bayern International im Iran wie die Bayerische Messebeteiligung auf der Project Iran, der  Iran Health sowie der Industriemesse TIIE und die Delegationsreise unter Leitung von Staatsministerin Aigner in den Iran. 

Kontakt: 

Andrea Franz
Industrie- und Handelskammer
für München und Oberbayern
Tel.: 089 5116-1361
Fax: 089 5116-81361
E-mail: andrea.franz@muenchen.ihk.de
www.muenchen.ihk.de

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