Delegationsreise unter Leitung von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer in die Baltischen Staaten

08.01.2016

Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, wird vom 26. bis 29. April 2016 mit einer Wirtschaftsdelegation nach Tallin/ Estland, Riga/ Lettland und Vilnius/ Litauen reisen.

Die Delegationsreise richtet sich vor allem an Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder bayerischer Unternehmen aus den Branchen: Holz und Möbel, IKT-Dienstleistungen, Umwelt- und Energietechnik, Maschinenbau sowie Medizintechnik.

Ziel der Reise ist es, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen durch Gespräche mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern zu intensivieren. Mögliche Projekte und Kooperationsfelder sollen ausgelotet werden. Unter anderem sind Informationsveranstaltungen zu den jeweiligen Standorten und Kontaktgespräche mit baltischen Unternehmen geplant, um bayerischen Unternehmen wertvolle Erstkontakte zu ermöglichen.

Mit Wachstumsraten von etwa 2,3 % in Estland und Lettland und sogar 2,6 % in Litauen gehören die drei Länder 2015 zu den dynamischsten in der EU und zu den von Investoren am meisten geschätzten Transformationsländern. Auch 2016 setzt sich die kräftige Konjunkturerholung weiter fort, die 2010 trotz des schwierigen internationalen Umfeldes begann. Dank der Strukturreformen ist die Wirtschaft im Baltikum, laut Experten, jetzt besser aufgestellt, als vor der Krise in 2008.

Estland, Lettland und Litauen bieten vielfältige wirtschaftliche Chancen. Auch nach über zehn Jahren EU-Mitgliedschaft weisen die drei Staaten mit zusammen 6,5 Millionen Einwohnern großen Nachholbedarf vor allem in den Bereichen Umwelttechnologie, Energietechnik und Medizintechnik auf. Aufgrund der Energieziele der EU und den eigenen Bestrebungen nach höherer Energiesicherheit ist der Bedarf nach modernen Lösungen (Entwicklung erneuerbarer Energieträger) und weiterer Energieeinsparung (besonders im Gebäudebereich) enorm. Hierfür sind umfangreiche EU-Förderprogramme vorgesehen. Ebenso im Rahmen der EU-Förderung sind zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitswesens geplant, die auch zu einer hohen Nachfrage von Medizintechnik führen werden. Diese Nachfrage kann durch eigene baltische Produktion nur in geringem Umfang gedeckt werden. Im Bereich IT genießen moderne Technologien und IKT-Anwendungen besonders in Estland eine hohe Akzeptanz. Die Nachfrage nach IKT-Produkten wächst jedoch in allen drei Ländern stetig, für die ein Umsatzwachstum von rund 7 % prognostiziert wird. Im Bereich des Maschinenbaus sind hohe Maschinen- und Anlageninvestitionen zu verzeichnen. Auch die Holz- und Möbelherstellung entwickelt sich in allen drei Ländern gut und sorgt für starke Umsatzsteigerungen.

Sind Sie an der Reise interessiert? Dann teilen Sie uns bitte bis spätestens

Mittwoch, den 27. Januar 2016

unter www.bayern-international.de/baltikum2016

Ihr begründetes Interesse (mit vollständiger Angabe der Adresse, der Position im Unternehmen und evtl. Unternehmenszielen im Baltikum) mit.

Sie werden dann zu einer Teilnahme eingeladen und erhalten weitere Informationen zur Reise. Erst danach erfolgt die verbindliche Anmeldung. Die Anmeldefrist endet voraussichtlich am 23. Februar 2016. Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl behält sich das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie eine Auswahl vor, bei der u.a. der Eingang der Interessenbekundung, die Branchenzugehörigkeit sowie konkrete Anliegen berücksichtigt werden.

Die Reisekosten (Flug und Hotelübernachtung) sowie die Kosten für Ihr etwaiges individuelles Programm sind von Ihnen selbst zu tragen. Die Kosten für das gemeinsame Programm werden im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung durch den Freistaat Bayern getragen.

Evtl. Rückfragen organisatorischer Art richten Sie bitte an:

Bayerische Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsbeziehungen mbH

Herr Marco Flasch

Landsberger Str. 300, 80687 München

Tel.: +49 89 660566-202; Fax: +49 89 660566-150

E-Mail: mflasch@bayern-international.de

 

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen darüber hinaus zur Verfügung:

Bayerisches Staatsministerium für

Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Frau Dr. Helena Sieben

Prinzregentenstraße 28, 80538 München

Tel.: + 49 89 2162-2634; Fax: + 49 89 2162- 3634

E-Mail: helena.sieben@stmwi.bayern.de

 

 

 

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