Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel reist mit Expertendelegation in die Mongolei

05.11.2012

Hessel: „Ein Rohstoffriese als Wirtschaftsmarkt der Zukunft“

MÜNCHEN / ULAN BATOR                  Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel reist heute mit einer hochrangigen Expertendelegation in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Regierung sowie der Wirtschaft. „Wir wollen uns aktiv in die deutsch-mongolische Rohstoffpartnerschaft einbringen und durch unsere Reise die Kontakte zur mongolischen Wirtschaft stärken. Ziel ist es, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und die Rahmenbedingungen für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Mongolei zu verbessern. Viele Mongolen sprechen deutsch und in Bayern herrscht viel Sympathie für dieses wirtschaftlich aufstrebende Land. Wir möchten frühzeitig dem bayerischen Mittelstand Türen in der Mongolei öffnen, damit nachhaltige Geschäftsbeziehungen entstehen können“, betont Hessel.
 
Seit 1997 gibt es eine gemeinsame Erklärung zwischen Bayern und der Mongolei. Zudem besteht seit Ende letzten Jahres auf Bundesebene eine Gemeinsame Erklärung über die umfassenden partnerschaftlichen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland. Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Die wirtschaftlichen Zuwachsraten sind enorm und lagen 2011 bei 11,5 Prozent. Experten prognostizieren bis 2016 eine Verdreifachung des mongolischen Bruttoinlandsprodukts. Die Mongolei ist als Demokratie und Rechtstaat ein starker Wirtschaftspartner und gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung. „Ich sehe die Mongolei als Chancenland ersten Ranges für unsere Export-Wirtschaft. Bayern bietet in den Bereichen des Maschinenbaus, der Infrastruktur, Stadtentwicklung und der Rohstoffverarbeitung innovatives Know-how und exzellente Unternehmen. Die bayerische Wirtschaft wird von dem Ausbau der Beziehungen zur Mongolei profitieren“, unterstreicht Hessel.
 
Am 13.Oktober 2011 unterzeichnete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit der mongolischen Regierung ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich. Die Rohstoffpartnerschaft, als Teil der Rohstoffinitiative der Bundesregierung, fördert die Kooperation von Unternehmen beider Länder bei der nachhaltigen und sicheren Erschließung, Gewinnung und Nutzung mineralischer Rohstoffe. Durch die Zusammenarbeit soll auch zur Produktivität und Industrialisierung der Mongolei beigetragen werden.

 

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