"Bayern - Fit for Partnership": Entscheidungsträger des polnischen Gesundheitswesens zu Besuch in Bayern

20.04.2016

Der Regierungswechsel in Polen verheißt Veränderungen im Gesundheitssektor. Vor allem verspricht die neue Regierung mehr Geld für den Bereich. Die EU will bis 2020 ebenfalls knapp 3 Mrd. Euro für den Sektor beisteuern, legt aber strengere Kriterien für eine effektivere Vergabe an und drängt auf Effizienz. Damit dürften IT- und zusammenhängende Diagnosesysteme besonders stark gefragt sein.

Medizintechnik stellt nicht nur eine Branchen dar, die in Polen an Bedeutung gewinnt, sondern auch eine Branche mir viel Potenzial, das auch ausländische Unternehmen nutzen können. Sowohl der Investitionsbedarf, die EU-Zuschüsse, die Erhöhung der Ausgaben in privaten Gesundheitssystemen als auch das Wachstum des Medizintourismus bieten eine große Chance für innovative Produkte der bayerischen Produzenten. In den nächsten Jahren wird eine große Anzahl von öffentlichen Bauaufträgen durch öffentliche Ärzte und Krankenhäuser sowie von Privatkliniken vergeben.

Auch die Umsetzung staatlicher Gesundheitsprogramme, wie z. B. des Programms zur Bekämpfung von Krebserkrankungen, erhöht den Bedarf nach medizinischer Ausrüstung. Insbesondere durch die Tatsache, dass die ausgewählten Gesundheitseinrichtungen verpflichtet sind, den Erwerb der durch das Gesundheitsministerium mitfinanzierten Medizintechnik über 30.000 Euro öffentlich auszuschreiben, ergeben sich auch hier in den kommenden Jahren interessante Geschäftschancen für Unternehmen aus dem Bereich der Medizintechnik.

Bayerische Anbieter von Medizintechnik haben vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarfs, vor allem im Privatsektor, und den zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel sehr gute Lieferaussichten.

Im Rahmen des „Bayern – Fit for Partnership“ Projektes, das von 06.-10. Juni stattfindet, werden Klinikbetreiber, Fachärzte, Krankenhaustechniker und Einkäufer öffentlicher und privater Krankenhäuser sowie Servicedienstleister aus dem Gesundheitsbereich Polens über moderne Technologien, Anlagen, Systemlösungen und Dienstleistungen im Bereich Medizintechnik informiert . Insbesondere sollen nur solche Teilnehmer aus Polen ausgewählt werden, die mit konkreten Geschäftsinteressen und Investitionsabsichten nach Bayern kommen.

Nutzen Sie diese Chance und stellen Sie ihr Unternehmen der polnischen Delegation vor.


Über „Bayern – Fit for Partnership“


Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmer zeigen in ihren eigenen Betrieben oder bei Kooperationsveranstaltungen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos in Form von Fachvorträgen, Werksbesichtigungen oder Einzelgesprächsterminen, und sie können darüber hinaus aktiv an der Programmgestaltung mitwirken. Um die Organisation, Dolmetscher und die Delegationsbetreuung durch erfahrene Partner kümmern wir uns!

„Bayern – Fit for Partnership“ ist ein vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiertes und finanziertes internationales Weiterbildungsprogramm. Organisatorisch betreut wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern. Durchgeführt wird das Projekt von der em&s GmbH.

Kontakt:

Maria Deml
Bayern International
Tel.: 089 660566-105
Fax: 089 660566-150
E-Mail: mdeml@bayern-international.de 

em&s GmbH
Dr. Ulrich Wild
Tel.: +49 8444 9246 977
Email: wild@markt-wissen.de

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