Tricon Geophysik und Systemtechnik GmbH

Unternehmen

    • Firmentyp:
      • Produzent
    • Gründungsjahr:
    • keine Angabe
    • Beschäftigte (am Standort):
    • keine Angabe
    • Umsatzgrößenklasse:
    • keine Angabe
    • Produkte/Leistungen:
    • Reflexions- und Refraktionsseismik

      Meßparameter ist die Laufzeit von Erschütterungswellen im Untergrund; daraus können materialspezifische Schichtgeschwindigkeiten sowie die Dichte und unter bestimmten Voraussetzungen die Kompressions- und Schermodule der vorhandenen Materialien bestimmt werden. Mit seismischen Verfahren, die aufgrund der Meßmethodik einen hohen personellen und apparativen Aufwand erfordern, können auch aussagekräftige Ergebnisse über größere Tiefenbereiche (0 m - 500 m) erzielt werden.

      Georadar

      Das Georadar oder auch Bodenradar ist das modernste Meßverfahren der angewandten Geophysik. Gemessen werden dabei die Laufzeiten von hochfrequenten elektromagnetischen Impulsen, die an Grenzflächen mit unterschiedlichen dielektrischen Eigenschaften reflektiert werden. Das Georadarverfahren ist eine sehr vielseitige und kostengünstige Methode, mit der auch größere Flächen schnell und detailliert untersucht werden können. Der Einsatz ist allerdings auf die oberflächennahen Bodenschichten beschränkt (typische maximale Erkundungstiefen sind je nach verwendeter Meßfrequenz 0 m - 50 m).

      Geoelektrik und Elektromagnetik

      Meßparameter ist der spezifische elektrische Widerstand bzw. die Leitfähigkeit des Bodens. Dabei wird im Fall der Geoelektrik über zwei Elektroden ein Gleichstrom in den Untergrund eingespeist und die resultierende, vom Untergrundaufbau abhängige Potentialverteilung an der Erdoberfläche gemessen. Bei der Elektromagnetik (z.B. Slingram, VLF-R) erfolgt die Ankopplung induktiv über ein Wechselspannungsfeld. Die geoelektrischen und elektromagnetischen Verfahren werden im Ingenieurbereich hauptsächlich bei Altlastenuntersuchungen und in der Lagerstättenerkundung eingesetzt.

      Geomagnetik

      Die magnetische Untersuchung basiert auf der Messung des natürlichen Erdmagnetfeldes. Das reguläre Erdmagnetfeld (Normalfeld) entspricht in etwa einem Dipolfeld. Abweichungen vom natürlichen Erdmagnetfeld (Magnetfeldanomalien) werden von magnetischen Störkörpern (d.h. Ansammlungen von ferromagnetischen Materialien wie Metallfässern, Stahl- und Eisenschrott, Rüstungsaltlasten, Bunkeranlagen usw. aber auch Erzlagerstätten) im Untergrund verursacht. Diese Anomalien werden mit Magnetometern registriert und damit die Position der Störkörper bestimmt.

    • Kernkompetenzen:
    • keine Angabe

    • Sprachkompetenzen:
    • Deutsch
      Englisch
      Französisch
      Spanisch
    • KeyTech- / Teilbranchen:
      • Elektrotechnik und Elektronik: Messgeräte außerhalb der Automation
    • Zertifizierung:
    • keine Angabe

    • Zielbranchen:
    • keine Angabe
    • Zielregionen:
    • keine Angabe
    • Kooperationsangebote:
    • keine Angabe
    • Ansprechpartner:
    • Herr Stefan Schultheiß
      - Geschäftsführung